Am 21.01.2020 sensibilisierte Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Schmid

17 sicherheitsinteressierte Bürger.

Seit 2018 ist bundesweit ein vermehrter Anstieg von Trickbetrügern (ca. 3000 bekannte Fälle jährlich, Dunkelziffer weit höher)

Anruf durch falsche Amtspersonen (Polizeibeamter, Staatsanwalt), Enkeltrick, Lotteriegewinn - vorrangig per Telefon, zu verzeichnen.

Die Betrüger sind gewieft, in ihrem Vorgehen zielstrebig, überzeugend, hartnäckig, rufen oft mit lokalen Telefonnummern,

vorrangig bei älteren, alleinlebenden, vereinsamten Menschen an.

Wenn man in solch einem Fall angerufen wird: auflegen und sofort die Polizei - 110 - verständigen.

Wenn es um Angelegenheiten, die die Familie betreffen, rufen Sie am besten den Betreffenden

oder ein anderes nahestehendes Familienmitglied an.

Denn merken Sie sich: Geldgeschäfte macht man immer persönlich und im vier-Augen-Gespräch.

Auch ein wachsames Auge in unserer Nachbarschaft darf nicht verloren gehen in unserer heutigen Gesellschaft.

Menschen die uns als Nachbarn unbekannt sind und nicht als bekannte Besucher unseren Nachbarn zuzuordnen sind,

und scheinbar in der Nachbarschaft „herumschleichen“ kann man gern mal fragen,

was sie denn suchen und ob man ihnen behilflich sein kann.

Auch in diesem Fall, bei Misstrauen oder merkwürdiger Verhaltensweise der Unbekannten,

unverzüglich die Polizei – 110 – informieren.

Herr Schmid erklärte auch, dass die meisten Überfälle, vorrangig auf Frauen,

sei es aus sexuellem oder finanziellem Antrieb des Täters heraus, meistens im näheren Umfeld des Wohnorts geschahen.

Auch diese Zahlen sind anhaltend, leicht rückgängig.

Sein Tipp: nie allein gehen, kleine „Sicherheits-Check-Points“ schaffen,

das heißt, z. B. auf dem Weg vom Bahnhof Auggen nach Hause überlegen wo wohnt welcher Bekannte/r,

den man in einer komischen Situation rausklingeln kann, bei welchen Häusern geht automatische Beleuchtung im Eingangsbereich an,

Kopfhörer oder ähnliches auf dem Heimweg, sei es zu Fuß oder mit dem Rad, vermeiden.

Als Tipp gab Herr Schmid auch noch mit, wenn man durch Fremde unangenehm bedrängt oder angesprochen wird,

und diese nicht von einem lassen: Sprechen Sie das Gegenüber lauter als der normale Umgangston mit „Sie“ an.

Z. Bsp. „Sie, lassen Sie mich in Ruhe, gehen Sie weg.“

Das schafft Aufmerksamkeit im Umfeld und der Täter zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich, was er überhaupt nicht möchte.

Zusammenfassend als Fazit des Abends kann man sagen:

Wenn jeder ein wachsames Auge auf sein Umfeld hat und auf sein persönliches Sicherheits-Bauch-Gefühl hört,

lassen sich viele kriminelle Vorkommnisse vermeiden.

Und wenn einem eine Situation mal komisch vorkommt,

lieber einmal mehr die Polizei gerufen. Dafür ist sie da und hilft gern!!!